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Aktuelles

06. Februar 2025

Jusos Dortmund wählen neuen Vorstand

Von links: Kristian Rajčić, Ilias Echargui, Michelle Gnatzy, Tijen Durmuş, Joachim Krallmann,
Kiran Gurung, Katharina Könneke, Julien Kuhnen, Marie Hamelmann

Auf ihrer Unterbezirkskonferenz am vergangenen Samstag haben die Jusos Dortmund einen neuen Vorstand gewählt. Kiran Gurung übernimmt damit den Vorsitz der Jugendorganisation der SPD in Dortmund. Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Mitglieder Tijen, Ilias, Michelle, Marie, Katharina, Joachim, Julien und Kristian.

Gäste unterstreichen Bedeutung

Der SPD-Vorsitzende Dortmunds und Bundestagsabgeordnete Jens Peick, die SPD-Landtagsabgeordnete Nadja Lüders sowie Myriel Rohrbach, Vorsitzende der Falken Dortmund, begleiteten die Veranstaltung. In ihrem Grußwort betonte Lüders, wie wichtig die Rolle der Jusos als kritisches Korrektiv in der SPD sei. Rohrbach lobte zudem das enge Verhältnis zwischen Jusos und Falken und verwies auf einen gemeinsamen Erfolg: Im November beschloss die SPD Dortmund auf Initiative der beiden Jugendverbände einen gemeinsamen Antrag zur Aufwertung der Spielplätze in der Stadt.

Dank an scheidende Vorsitzende

Mit großem Respekt und Dank verabschiedeten die Jusos die beiden bisherigen Co-Vorsitzenden Lukas Bergbauer und Michelle Gnatzy sowie Silvan Theiss, der nach jahrelanger Arbeit im Vorstand in seine wohlverdiente „Juso-Rente“ geht. Ihr engagierter Einsatz hat viel Anerkennung verdient. Die Jusos freuen sich, dass mit Michelle Gnatzy auch in Zukunft eine starke Stimme aus Dortmund Teil des Landesvorstands der NRW Jusos sein wird.

Erfolgreiche Unterbezirkskonferenz mit klaren politischen Signalen

Die Jusos Dortmund setzten auf der Konferenz klare politische Akzente. Sie forderten die Dortmunder Bundestagsabgeordneten auf, sich für ein Prüfverfahren zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens einzusetzen. Damit unterstrichen sie die Beschlusslage der SPD Dortmund. Dies sei umso dringlicher, da die Brandmauer der CDU zur AfD angesichts der jüngsten Entwicklungen nicht mehr verlässlich sei.

Zudem verlangten sie vom Studierendenwerk Dortmund, den Jahresabschluss für 2023 zu veröffentlichen und dies auch in Zukunft wieder zu tun. Die anhaltende Intransparenz schüre Misstrauen und sei in Anbetracht der maßgeblichen Finanzierung aus Sozialbeiträgen der Studierenden und öffentlichen Geldern nicht akzeptabel.

Zum Abschluss rief Kiran Gurung zur Geschlossenheit im laufenden Wahlkampf auf und betonte die Wichtigkeit, linke, progressive Kräfte im kommenden Bundestag zu stärken, denn, so der neue Vorsitzende:

„Angriffe auf den Sozialstaat und die Übernahme menschenfeindlicher Framings bereiten dem Wiedererstarken der Rechten den Boden.“

Entschlossen in die Zukunft

Motiviert startet der neue Vorstand in die kommenden Herausforderungen. Mit Blick auf die Kommunalwahl im September geht es den Neugewählten nun darum, die Anliegen junger Menschen in Dortmund entschieden voranzutreiben.


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